amardi

Ambivalenter Marketing-Diskurs

Auslese

Der Diskurs ist beendet

14 04 2008

Aus, vorbei. Der Diskurs wurde vor beinahe zwei Jahren wegen “hanebüchener Marketing-Bloggeria” ins Leben gerufen. Das Thema ist aus meiner Sicht mittlerweile durch, mein Spaß am Diskurs ist mumifiziert.

Es ist an der Zeit, sich erbaulicheren Dingen zuzuwenden, über die geschrieben werden kann. Hier wird deshalb in absehbarer Zeit der Reset-Knopf gedrückt und mit neuer Software unter der Haube wieder gestartet. Schaut mal wieder rein, sobald der RSS-Feed eine Fehlermeldung bringt.

Hoffentlich endgültige Worte zu Business-Blogs:

Werben oder nichtwerben in Blogs?

Eine Frage, dich mich doch ab und zu beschäftigt hat. Da das Thema gerade wieder die Runde macht (Republica), hier meine Gedanken durch die maschinenbau- und drehteilegefärbte Brille, wie ein Industriewerber sich Werbung in Blogs ausmalen könnte.

Die Frage musste bisher immer mit einem eindeutigen Nein beantwortet werden. In der Branche herrscht webzwonullmäßig tote Hose, und das ist auch gut so. Selbst RSS-Angebote sind noch exotische Lebensformen.
Eine werbliche Präsenz auf “Mainstream-Blogs” käme nicht in Frage, da sie vor lauter AdSenses, Amazon-Bapperln, bezahlten Links und anderen Werbeeinblendungen augenfeindlich überladen sind. Potenzielle Kunden stolpern vielleicht nicht einmal mit zugeschaltetem Unwahrscheinlichkeitsantrieb über branchenfremde Blogs. Bezahlte Blogeinträge taugen allerhöchstens für fragwürdige SEO-Maßnahmen.

Hinzu kommt das Schreckgespenst für Werber schlechthin, die zunehmende Verbreitung von browsereigenen Werbeblockern, die jedem Werber den Spaß an animierten Bannern und Layer-Ads verderben. Zugegeben, Werbeblocker sind in Unternehmen noch nicht sehr verbreitet, aber ihre Zeit wird auch noch kommen.

Also keine Text- oder Banner-Werbung, sondern:

  • Übernahme der Sponsorenschaft für ein Blog.
  • Das Blog sollte zu 70%+ Beiträge zu Themen beinhalten, die potenzielle Kunden interessieren und die sie gern in der Vesper- oder Mittagspause lesen.
  • Will sagen: Copy-and-Paste von Pressemeldungen aus der Branche reicht nicht aus, Informationsportale gibt es schon genug.
  • Durch die Sponsorenschaft müsste eine gewisse Exklusivität gewährleistet sein (sprich: keine AdSenses, keine Amazon-Bapperl etc.).
  • Jede Seite sollte einen Sponsorenhinweis mit Link zu einem Beitrag, der die Sponsorenschaft “transparent” macht, aufweisen.
  • Ansonsten soll der Blogger doch machen was er will.

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